Tja, eine Frage an der sich die Geister scheiden, ist:

  • LEICHTES ZEUCH.....sprich feines, gefühlvolles und “Drillgenuss bringendes” angeln

ooooooooder.......

  • SCHWERES ZEUCH....... also “Plumpsangeln” bei dem man(n) am Abend jeden einzelnen Muskel spürt, aber dafür das Gefühl geniesst “so richtig gekeult” zu haben.

Warum ich gerade DAS zum Thema mache????........nun gut ich hol mal ein wenig aus:

Als wir im April 2001 in Norge (Flekkefjord) waren, war es “ziemlich schwer” etwas zu fangen; Fisch war ohne Ende da - wie das Echolot zeigte - aber die Biester wollten einfach nicht richtig beissen..... der Grund war, dass Unmengen von Heringen laichten und daher jeder Fisch der in’s Boot kam PAPPSATT war, weil er randvoll mit Heringslaich war.

Meine Mitstreiter waren “ein wenig” starrköpfig und das Argument “Ich bin zum pilken hierher gekommen” wurde mir mehrfach um die Ohren gehauen ;)........................... ich aber, probierte einfach etwas herum und fand heraus, dass unsere beschuppten Freunde nicht abgeneigt waren, KLEINE LEICHTE Kunstköder zu nehmen. Meine Sternstunde war der Fang von 2 dicken Pollaks (jeder ca.12 Pfund) mit einem 30 Gramm-Blinker und einer Fliege in gut 60 Metern Tiefe......... (träääääääääuuuuuuuuuuummmmmmmmm)......Mann hat DAS Spass gemacht!!!!

Ein weiterer Vorteil beim LEICHTEN Fischen ist, dass es problemlos möglich ist, kleine Fische zurück zu setzen, weil sie nicht wie eine Rakete nach oben gezerrt werden!!! (Druckausgleich)

Ich hab zwar auch nicht die RIESEN gefangen, aber ICH hatte 1. jede Menge Fisch und 2. jede Menge Spass.

Ich möchte nicht missverstanden werden: Ich pilke auch gerne mit so richtig Dicken Kloppern, aber es macht mir (mindestens) ebenso viel Spass, mit den Spinnrute und ‘nem 30 Gramm-Blinker einen fetten Fisch aus 30 - 60 Metern Tiefe hoch zu holen.

 

So!

Nun seid IHR dran...........

Was ist EURE Meinung ?

 

 

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